2. Immer erreichbar sein

Unsere Notrufzentrale

Wenn der Aufzug mal stecken bleibt können Sie mit einem rund um die Uhr verfügbaren Notdienst den Betroffenen helfen.
Durch die neue Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist jeder Aufzugbetreiber verpflichtet, seine Aufzüge mit einer ständig besetzten Stelle zu verbinden, um im Notfall schnell reagieren zu können.

Wir übernehmen für Sie die 24-stündige Erreichbarkeit für Aufzugsnotsituationen, indem wir Ihr neues Notrufsystem auf unsere Notrufzentrale aufschalten. Damit sind Sie auf der sicheren Seite – nicht nur rechtlich:

  • Unsere Mitarbeiter sind rund um die Uhr erreichbar, auch sonn- und feiertags.
  • Unser psychologisch geschultes Personal betreut eingeschlossene Personen und bleibt so lange in Verbindung, bis die Person befreit ist.
  • Unsere Notrufzentrale funktioniert auch bei Stromausfall, Feuer o.ä.! Wir sind auch auf etwaige Notfälle bei uns vorbereitet, um für Sie immer erreichbar zu sein.
  • Unser System erkennt automatisch den Standort Ihres Aufzugs.
  • Wir vermitteln den Personeneinschluss GPS-basiert an den Service Techniker, der den Aufzug am schnellsten erreichen kann.
  • Bei uns ist für jede Anlage ein individueller Maßnahmenplan zur Personenbefreiung hinterlegt.
  • Wir protokollieren minutengenau alle eingehenden Notrufe sowie die Aktionen bei Personeneinschlüssen.
  • Wir unterstützen Sie bei der Erstellung des Notfallplans, der nach der neuen BetrSichV ab Juni 2015 für jeden Aufzug verpflichtend ist.
  • Sie benötigen keinen Aufzugswärter mehr permanent vor Ort!

Haben Sie eine eigene besetzte Stelle? Dann prüfen Sie, ob sie allen rechtlichen Anforderungen genügt:

  • Ist Ihr Aufzugs-Notdienst wirklich rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr besetzt? Denken Sie auch daran, dass die Person sich zu 100% auf die Notrufannahme konzentrieren kann oder ggf. mehrere Personen verfügbar sind.
  • Haben Sie eine Backuplösung, wenn in Ihrer Notrufannahme der Strom ausfällt, Feuer ausbricht o.ä.? Auch in diesen Fällen müssen sie die Erreichbarkeit gewährleisten.
  • Sofern Sie mehr als einen Aufzug haben, muss Ihre Notrufannahme selbständig erkennen können, aus welchem Aufzug der Notruf eingeht.
  • Ihr Notrufsystem meldet sich alle 3 Tage selbständig (vorgeschriebene Selbsttestfunktion laut TRBS 2181). Ihr Notdienst muss die eingehenden Selbsttests protokollieren und eine Prüfung des Notrufsystems einleiten, wenn der Selbsttestanruf ausbleibt.
  • Eingehende Notrufe sowie daraufhin durchgeführte Befreiungsaktionen hat die Notrufzentrale minutengenau zu protokollieren und dokumentieren.
  • In der Notrufannahme muss je Aufzug ein Maßnahmenplan hinterlegt sein, wer im Fall eines Personeneinschlusses zu kontaktieren ist.
  • Da die Situation für die Eingeschlossenen sehr unangenehm ist, sollte Ihre Notrufannahme natürlich auch in der Lage sein, die Eingeschlossenen zu beruhigen und sie über die eingeleiteten Maßnahmen auf dem Laufenden halten.

Wichtige gesetzliche Vorschriften

Die neue Betriebssicherheitsverordnung für Aufzüge ab Juni 2015 (BetrSichV) BetrSichV (PDF 1,0MB)Ein Notrufsystem wird Pflicht
TRBS 2181
TRBS = Technische Regeln für Betriebssicherheit, sie sind der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) untergeordnet. Diese Vorschrift beinhaltet den Schutz vor Gefährdungen beim Eingeschlossensein in Personenaufnahme-mitteln, wie beispielsweise Aufzügen.
TRBS 2181 (PDF 0,1MB)